Oft reden wir mit Jugendlichen und jungen Menschen über ihre alltäglichen Probleme in der Schule, mit ihrem Umfeld, über ihre Zukunft und ihre Ängste. Sie möchten angenommen und nicht ausgenutzt werden oder sogar Untreue erleben. Sie möchten gerne jemanden finden, mit dem sie ihr ganzes Leben verbringen – an schönen und weniger schönen Tagen, in Gesundheit und Krankheit.
Grundsätzlich lassen sich die meisten hier von ihrem Herzen führen: Es ist die Sehnsucht und übrigens nicht nur bei Jugendlichen. Ich habe in unserer SE tolle Ereignisse erlebt, z. B. – Auszug aus einem Ehevorbereitungsprotokoll:
Als beiden die Frage gestellt wurde: „Der Ehebund, den beide Partner in freier Entscheidung miteinander eingehen, besteht nach Glaube und Lehre der Kirche wesentlich in der ausschließlichen und unauflöslichen Lebensgemeinschaft eines Mannes und einer Frau bis zum Tod. Wollen Sie es so?“ Und sie antworteten: „So wollen wir es.” und blickten ganz glücklich einander an. Danach folgte die schöne Hochzeit und nach etwa einem Jahr die tolle Taufe des ersten Kindes in der Gemeinde, in der die junge Mutter damals die Taufe und Firmung empfangen hatte und später Sternsinger war. Diese Orte dieser Sakramente sind ein Geschenk Gottes. Dort ist nicht nur Beheimatung, sondern auch Geborgenheit und Freude spürbar. So ist es auch im Dezember: Die freudige Erwartung im Advent auf Sankt Nikolaus, der ein Herz für Kinder und andere hat, bis hin zur Freude über die Heilige Familie und zu einem Weihnachten, das vom neuen Leben und der Hoffnung für die ganze Glaubensgemeinschaft in der ganzen Welt Zeugnis gibt. So schreibt Papst Franziskus in der neusten Enzyklika DILEXIT NOS: „In dieser Welt ist es notwendig, wieder vom Herzen zu sprechen, als dem Ort, wo in jedem Menschen, gleich welcher Herkunft und Lebensbedingung, alles zusammenkommt, wo all die anderen Kräfte, Überzeugungen, Leidenschaften und Entscheidungen der konkreten Menschen entspringen und verwurzelt sind.” Dann können wir mit Hoffnung über die Kraft der Liebe singen: „Von guten Mächten treu und still umgeben, behütet und getröstet wunderbar, so will ich diese Tage mit euch leben und mit euch gehen in ein neues Jahr.”